Kunst oder Vandalismus?

Zu dieser höchst Philosophischen Frage lässt sich die Lokalpresse hinreißen. Der Grund dafür? Eine Beschmierte Lagerhalle! Jedoch nicht irgendeine Lagerhalle, sonder DIE Lagerhalle aus Kiefersfelden. Schon seit Jahren zog sie Tourist_innen aus der ganzen Welt an, somit Kurbelte sie den Kiefersfeldener Arbeitsmakrt an und brachte gut Geld ein. Damit ists jetzt aber wohl vorbei. Im Zeitraum vom 24. – 27-05. Beschmierten unbefugte die Fassade dieses Prachtstücks. Die Börse Reagierte sofort und die Lagerhalle verzeichnete einen Verlust von mehreren Millionen US-Dollarn.  „Wir haben zwar 500 Euro Kopfgeld auf die Kriminellen ausgesetzt“ – so irgendeiner der mit der Lagerhalle irgendwie was zu tun hat „jedoch wird das nichts helfen. Wir sind zerstört. Die guten Jahre sind vorbei“.

Der Vorfall hat sich sehr schnell herumgesprochen, und somit ist die Lagerhalle nun auch dem Gespött des Pöbels zum Opfer gefallen: “ Ist so eine potthäßliche Lagerhalle nicht auch ein Akt des Vandalismus?“ frag ein_e User_in im Internet. „Das tut schon sehr weh“ meinte Irgendeine zu dem Gespött „wir hatten uns mehr Unterstützung erwartet“

Und das hätten wir auch! Wir fordern deshalb eine weltweite Solidarität mit der Lagerhalle in Kiefersfelden. Das Wegschauen beenden! Für eine gerechte Welt!

Rücksichtslos! Diese Schmiererei verursachte Millionen Kosten

Rücksichtslos! Diese Schmiererei verursachte Millionen Kosten

Politische Graffiti sind meist eher künstlerisch anspruchslos …

…und dienen lediglich der anonymen Darstellung diverser meist gegen die Obrigkeit gerichteter Ansichten.

Getreu dieser Wikipediaaussage verursachten bissher und in allezeit unbekannte Täter_innen über 1023 Kilo Salz (ungerechnet etwa 73656 Euros, bei einem Kurs von 72 Euro/Kilo gemessen an mit Rosmarin aromatisierten Salzkristallen aus Zypern ) Sachschaden! Diese bissher unbestätigte Information aus Insiderkreisen kusierte seit den frühen Morgenstunden des 23.04. im Raum Rosenheim. Wir zogen los und wollten das ominöse anspruchslose Graffiti gegen die Obrigkeit erkunden. Begutachtungen ergaben relativ schnell das Motiv der Täter_innen: Das gestrig von der Polizei geräumte Institut für vergleichbare Irrelevanz .

Neben der Hauptaussage „We heart’ed ivi“ waren die Losungen „den häusern denen, die sie bewohnen“ und „we want sachschaden“ zu lesen.

Unser kritisches Urteil: Um den Fokus auf die Schrift und damit die Message zu legen wurde hier sicherlich bewusst auf Stilelemente wie der Second Outline oder etwaige Highlights verzichtet.

Das Herz steht anscheinend für "love"

Das Herz steht anscheinend für „love“

Zum Abschluss bleibt nur noch zu Spekulieren, ob das Schwarz-Rote Herz für die „Große Koalition“ steht oder für Anarchosyndikalismus…

Nikolauskirche und co

Grrr! Wir gingen heute voller Vorfreude zur Nikolauskirche, dem Rathaus und dem Mittertor, da die Lokalmedien über dortiges Graffiti berichtet hatten. Unsere Freude wurde aber sehr stark besänftigt,als wir das hier zu Gesicht bekamen:

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Freimaurer meets Rosenheim? Och nee….

Wir halten von dümmlicher „Gesellschaftskritik“ nicht so viel, deswegen können wir das Nachrichtenonlineportal auch verstehen, dass es zu ihrem Beitrag keine Bilder angehängt hat. Wir tun es, damit wir anderen den Weg ersparen, dort hinzugehen. Falls der oder diejenige nochmal vorhat, Stencils auszuschneiden, empfehlen wir hier diese Seite: http://kreaktivisten.org/stencils

Diese Motive sind zertifiziert Verschwörungsfrei.

Ein Gespenst geht um in Rosenheim

So hätte die Überschrift geheißen, wäre uns nicht ein Philosophenkollektiv mit ähnlichen Worten zuvorgekommen. Desswegen gestalten wir sie um in: „Es geht ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Rosenheim herum“

Zumindest könnte es so sein. Immerhin sind in den Lokalmedien gleich 2 (!) Meldungen über Göttliche Abbilder im Landkreis in zwei Tagen geschaltet worden.

In dem ersten ging es um den ranzligen Wiesenexpress, welcher im August/September immer von Lederlatz Lederhosen und Dirndeltragenden, meist kotzenden und geistig noch nicht ganz im mittelalter angekommenen Urbayern genutzt wird, um weite Wegstrecken in kurzer Zeit zurückzulegen. Unter Jahres fährt der Zug auf der Strecke Rohrdorf-Rosenheim, und ist in Kiefersfelden kurzzeitig abgestellt worden. Das Bild haben wir leider nicht in Original zu Gesicht bekommen, und einzig die Presse hat ein sehr schäbiges Foto davon hochgeladen.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/kiefersfelden-wiesn-express-graffiti-besprueht-rosenheim24-2700959.html

Der zweite Artikel ging am Tag danach online, mit der Überschrift „Graffittis auf der Nikolauskirche“. Davon hat gibt es jedoch in dem Onlineportal keine Bilder, unser Team versucht sich der Sache anzunehmen.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/rosenheim-stadtgebaeude-durch-graffitis-beschaedigt-rosenheim24-2701996.html

Die Leser_innenschaft dieses Portals reaktierte aber sehr angemessen auf die Vorfälle, indem sie sich Zustände wie in Singapur (welche selbst geschildert waren!) wünschte:

„Die üblichen Strafen für solchen Frefel sind bei uns nicht abschreckend genug. In Singapur gibt es dafür 8 Stockschläge, 6 Monate Knast und noch eine saftige Geldstrafe dazu. Der letzte den es erwischte war ein Schweizer Staatsbürger der sich einbildete eine U-Bahn verschönigen zu müssen.“

Wo wir auch gleich beim Thema wären: Um sich die Stockschläge abzuhohlen, muss die Täter_in erstmal gefasst werden. Hinweise zur Aufklärung der Tat gehen bitte an:

08031/ fickdickdochselber